Am 18. März fand im Spessart Forum in Bad Soden Salmünster eine Informationsveranstaltung statt, bei der der Wasserverband Kinzig (WVK) den Anrainern erste Einblicke in den geplanten Verlauf der etwa acht Kilometer langen Wasserleitung gab. An 72 Eigentümerinnen, Eigentümern sowie Pächterinnen und Pächtern wurden neben den notwendigen Eingriffen in die Grundstücke auch die Modalitäten von Entschädigungsleistungen erläutert. Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte Christoph Blesch von BAURCONSULT den aktuellen Stand der Planungen – ein wichtiger Schritt im Gesamtprojekt, das auch den Neubau eines Wasserwerks an der Kinzigtalsperre vorsieht. Dieses Werk soll ab 2028/29 bis zu neun Millionen Kubikmeter Wasser jährlich aufbereiten und das Hauptwasserwerk in Wächtersbach-Neudorf mit Trinkwasser versorgen.
Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung des Projekts für die regionale Wasserversorgung, vor allem angesichts des steigenden Trinkwasserbedarfs und der Herausforderungen durch den Klimawandel. Unterstützt wurde das Vorhaben von Bürgermeister Dominik Brasch aus Bad Soden-Salmünster und Andreas Weiher aus Wächtersbach, die die Vorteile der neuen Infrastruktur für beide Städte hervorhoben. Mit besonderem Augenmerk auf Natur- und Umweltschutz, beispielsweise bei den notwendigen Querungen von Flüssen, Straßen und Bahnlinien, wird der finale Leitungsverlauf in einem partnerschaftlichen Verfahren weiter konkretisiert – ein weiterer Meilenstein in einem zukunftsweisenden Projekt.
Bild: Christoph Blesch, Bereichsleiter Wasserversorgung BAURCONSULT, erläutert als Projektplaner den Leitungsbau. (Quelle: Wasserverband Kinzig)
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